Waschsalon eröffnen: Kosten & Gewinn
Montagmorgen, 9:15 Uhr. Die ersten Waschmaschinen laufen. Kunden kommen, bezahlen, starten ihre Programme. Im Hintergrund werden Umsätze erfasst, Maschinen überwacht und Abläufe digital gesteuert.
Und der Inhaber? Muss dafür nicht einmal im Laden sein.
Was nach einem ziemlich entspannten Geschäftsmodell klingt, ist das Prinzip moderner SB-Waschsalons. Die Kunden übernehmen den Service selbst, professionelle Maschinen erledigen die Arbeit und der Betreiber behält über sein Smartphone den Überblick.
Ein eigenes Unternehmen, das weitgehend automatisiert läuft und nicht deine permanente Anwesenheit braucht. Genau das macht die Idee, einen Waschsalon zu eröffnen, interessant.
Auch die wirtschaftlichen Zahlen können sich sehen lassen. BLOOMEST, ein Anbieter moderner SB-Waschsalons mit Miele-Technologie, veröffentlicht auf Basis bestehender Standorte folgende Erfahrungswerte:
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80.000 bis 130.000 Euro Jahresumsatz
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25.000 bis 40.000 Euro operatives Jahresergebnis vor Steuern während einer Finanzierung
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44.000 bis 74.000 Euro operatives Jahresergebnis vor Steuern nach Rückzahlung des Darlehens
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Mehr als 1.000 BLOOMEST-Standorte in Europa
Das entspricht nach Darlehensrückzahlung einem rechnerischen operativen Ergebnis von rund 3.667 bis 6.167 Euro monatlich vor Steuern.
Und das Besondere: Dafür musst du nicht selbst täglich Wäsche waschen, Kunden bedienen oder acht Stunden hinter einer Ladentheke stehen.
Wie funktioniert dieses Geschäftsmodell? Was kostet ein eigener Waschsalon? Wie viel Geld kann für dich als Betreiber übrig bleiben? Und wie kannst du mit einem bestehenden Konzept starten?
Schauen wir uns das genauer an.
1. Warum ein Waschsalon ein ziemlich smartes Business ist
Bei Selbstständigkeit denken die meisten an ein eigenes Café, einen Onlineshop oder eine Agentur.
Alles spannende Geschäftsmodelle. Häufig hängt der Umsatz allerdings direkt davon ab, wie viel du selbst arbeitest oder wie viele Mitarbeitende du beschäftigst.
Bei einem modernen SB-Waschsalon funktioniert das anders.
Du stellst eine Dienstleistung bereit, die Kunden eigenständig nutzen. Dafür investierst du in professionelle Maschinen, eine passende Fläche und digitale Technik.
Sobald dein Standort eingerichtet ist, können zahlreiche Abläufe automatisiert stattfinden.
Deine Kunden kommen, waschen ihre Wäsche, bezahlen und gehen wieder. Du organisierst das Geschäft im Hintergrund.
Dein Business läuft. Du behältst den Überblick.
Die eigentliche Waschleistung wird durch Maschinen erbracht. Du musst dafür nicht bei jedem Kunden persönlich anwesend sein.
Digitale Bezahlsysteme und eine Fernverwaltung ermöglichen es, einen Großteil des laufenden Betriebs effizient zu organisieren.
Das schafft Freiraum für andere Aufgaben, deine Familie, ein bestehendes Unternehmen oder den Aufbau weiterer Standorte.
Natürlich gehört auch bei einem automatisierten Geschäft regelmäßige Betreuung dazu. Reinigung, Wartung und Kundenservice müssen funktionieren. Viele Aufgaben
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